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Die wichtigsten Fragen zum Kalkschutz

Was ist Kalk und wie entsteht er?

Kalk ist eine natürliche Verbindung aus Kalzium und Carbonat. Verursacher der Kalkablagerungen sind die Härtebildner Calcium und Magnesium, die im Wasser gelöst sind. Bei Temperaturerhöhung reagieren diese mit Hydrogencarbonat, dadurch wird Calciumcarbonat (Kalk) gebildet. Calcium und Magnesium sind wichtige Mineralstoffe im Trinkwasser und sollten aus diesem nicht entfernt werden.

So werden die Härtebildner gelöst: Wasser verdunstet und bildet Wolken. Die Wassertröpfchen in den Wolken nehmen Kohlendioxid auf; ein Teil des Kohlendioxids bildet mit Wasser den Kohlensäurekomplex; die Kohlensäure löst den Kalk während das Regenwasser im Boden versickert und sich als Grundwasser sammelt. So enthält das Trinkwasser regional unterschiedlich viel Härtebildner Calcium und Magnesium.

Wie wichtig ist Kalk im Wasser?

Calciumcarbonat (Kalk) ist ein wichtiger Bestandteil im Trinkwasser und sollte aus diesem nicht entfernt werden, da er für das Knochenwachstum und die Gesundheit unserer Zähne einen wichtigen Beitrag leistet. Im Jahr 1975 hat eine amerikanische Studie bereits belegt, dass es in Gebieten mit kalkhaltigem Wasser weniger Herzkrankheiten gibt. Im Wasser gelöster Kalk ist wichtig für unsere Gesundheit.

Ist hartes Wasser schädlich?

Die "Härtebildner", Calcium- und Magnesiumionen sind wichtige Mineralstoffe im Trinkwasser und sollten aus diesem nicht entfernt werden. (Hydrogen-)Carbonationen wirken als Säurepuffer und sind verantwortlich, dass der pH-Wert eines Wassers im neutralen Bereich ist (wichtig für die Vermeidung von Korrosionsschäden)

Ein hoher Mineralstoffgehalt von Kalzium und Magnesium im Wasser ist gut für das Knochenwachstum. Schon eine in 1975 veröffentlichte Studie beweist einen Zusammenhang zwischen Herzkrankheiten und weichem Wasser auf Grund von Magnesiummangel. (Quelle: CMA Journal, August 1975, Vol. 113)

Die öffentliche Wahrnehmung des Kalkproblems beschränkt sich auf die Themen Putzen, Waschen, Kaffeemaschine, Teekocher. Kalk wird unzulässig mit der Wasserhärte gleichgesetzt und das Bild der "verkalkten Waschmaschine" transportiert diese Angst. Zusammenfassend ist zu sagen, dass im Wasser gelöster Kalk wichtig für unseren Körper ist und uns auf natürliche Art und Weise vor Herz- und Knochenkrankheiten schützt. Ausgefällter verkrusteter Kalk ist schädlich für unsere Hauswassertechnik und unsere Oberflächen in Bad und Küche.

Ist Kalkschutz notwendig?

Kalkschutz ist notwendig! Sie schützen damit Ihre wertvolle hauswassertechnische Anlage bestehend aus Rohren, Wärmetauscher, etc. vor Verkalkung. Sie erhalten den Wirkungsgrad Ihrer Heizung und Solaranlage, da auf den Wärmetauschern aufgebauter Kalk wie ein Isolator wirkt und den Wirkungsgrad dieser Geräte drastisch mindert. Mit dem Einbau eines Kalkschutzgerätes nutzen Sie vorhandene Systeme effizienter. Sie sichern nachhaltig den Wert Ihrer hauswassertechnischen Anlage.

Nicht zuletzt findet man für den Trinkwasserbereich zum Thema Kalkschutz (Steinbildung) Regelungen in der DIN 1988 - Teil 7 und in der VDI 2035 Blatt 1. Der Grundtenor des Regelwerkes ist, dass eine Wassernachbehandlung nicht die Trinkwasserqualität, die vom Wasserversorger garantiert wird, beeinträchtigen darf. Ab Härtebereich 3, das entspricht in etwa 14° dH, wird für kalkhaltiges Wasser eine Kalkschutzbehandlung empfohlen. Im Warmwasser ist sie als Maßnahme laut DIN 1988 vorgeschrieben.

Ist der Schutz vor Kalk in der Hauswassertechnik Pflicht?

Für den Trinkwasserbereich findet man zum Thema Kalkschutz (Steinbildung) Regelungen in der DIN 1988 - Teil 7 und in der VDI 2035 Blatt 1. Der Grundtenor des Regelwerkes ist, dass eine Wassernachbehandlung nicht die Trinkwasserqualität, die vom Wasserversorger garantiert wird, beeinträchtigen darf. Ab Härtebereich 3, das entspricht einem Grad dH von 14, ist im Kaltwasser eine Kalkschutzbehandlung empfohlen, im Warmwasser ist sie als Maßnahme It. DIN 1988 vorgeschrieben.

Welche Kalkschutzverfahren gibt es und was bewirken diese?

Es gibt derzeit fünf verschiedene Kalkschutz-Verfahren:

  • Dosierung von Polyphosphaten
  • Enthärtung durch Ionentauscher
  • nicht geprüfte physikalische Trinkwassernachbehandlung
  • Nanofiltration
  • geprüfte chemiefreie Trinkwasserbehandlungen

Informationen über die Vor- und Nachteile eines jeden Verfahrens finden Sie hier.

Warum sollte ich bei der Wahl eines Kalkschutzgerätes auf das DVGW- oder ÖVGW-Siegel achten?

Hersteller von Kalkschutzgeräten garantieren Verbrauchern und Handwerk durch das DVGW-Prüfsiegel (Deutschland) oder ÖVGW-Siegel (Österreich) nachgewiesenen Kalkschutz, die Zuverlässigkeit ihrer Anlagen und besonders deren Wirksamkeit. In den meisten Fällen sind diese Anlagen teurer, als Anlagen ohne Prüfzeichen. Das liegt zumeist daran, dass für die Zertifizierung ein großer wissenschaftlicher, technischer und somit finanzieller Aufwand betrieben werden muss. Zudem investieren diese Unternehmen sehr viel Zeit und Geld in die Erforschung und Entwicklung.

Die meisten Produkte, die über das Fachhandwerk installiert werden (Rohre, Armaturen, Trinkwasser berührende Teile), sind in Deutschland DVGW- oder Österreich ÖVGW-zertifiziert.

Verfahren, die nicht zertifiziert sind, unterliegen eigentlich keiner Überwachung durch öffentliche Stellen. Manche haben ein Prüfzeichen der SVG oder des TÜV. Diese Prüfzeichen sind jedoch nicht gleichwertig mit dem DVGW-/ÖVGW-Prüfzeichen. Oftmals sind Geräte, die ohne diese Prüfzeichen angeboten werden, sogar gefährlich für das Trinkwasser und dürften gar nicht im Trinkwasser-System verbaut werden. Kommt es nämlich zu einer Verkeimung aufgrund fehlender Regeneration oder Desinfektion, liegt sogar eine strafbare Handlung von Seiten des Betreibers vor.

Warum sorgt Kalkschutz für mehr Komfort im Haus?

Ein verkalkter Warmwasserbereiter verschwendet wertvolle Energie durch verlängerte Aufheizzeiten des Speichers. Weiterhin wird durch die Vorrangschaltung für die Warmwasserbereitung die Raumheizung abgeschaltet. Die Heizungsanlage und die Räume kühlen aus und müssen neu aufgeheizt werden. Ist einmal das im Speicher befindliche Warmwasser verbraucht, benötigt man eine lange Zeit, um wieder über warmes Wasser zu verfügen.

Warum trägt Kalkschutz zur Energieeffizienz meiner Heizung bei?

Eine Kalkschicht auf dem Wärmetauscher mindert den Wärmeertrag beträchtlich, und zwar um 10% je mm Kalkschicht. Dadurch nimmt die Wärmeleistung drastisch ab. Die Abgastemperatur erhöht sich, der Wirkungsgrad nimmt ab, Materialschäden sind die Folge. Bei elektrischen Heizungen kommt es zu erhöhten Temperaturen an den Heizelementen und damit zu Defekten. Bei Durchfluss-Trinkwassererwärmern kommt es zur Verringerung des Strömungsquerschnittes und zu einer Verringerung des Wärmedurchgangs und einer Abnahme der Wärmeleistung.

Was hat Kalkschutz mit Hygiene zu tun?

Voraussetzungen für Trinkwasserhygiene sind saubere und glatte Innenflächen in Rohrleitungen, damit sich Mikroorganismen nicht ansiedeln können und einen sogenannten Biofilm bilden.

Kalkablagerungen bilden eine ideale Brutstätte für Keime und sie verringern den Rohrdurchmesser beträchtlich. In Einzelfällen kann das Rohr komplett von Kalk verschlossen sein.

Die Wasserwerke liefern Ihnen einwandfreies Trinkwasser, es ist das am besten geschützte Lebensmittel in Deutschland. Strenge Kontrollen liefern beste Qualität.

Jedoch: ab dem Wasserzähler ist der Hausbesitzer verantwortlich. Er ist nach der Trinkwasserverordnung (TVO) dafür verantwortlich und muss für hygienisch einwandfreie Rohre zu sorgen.

Was hat Kalkschutz mit der Legionellenprophylaxe zu tun?

Die Problematik ist äußerst vielschichtig. Kalkablagerungen begünstigen die Ausbildung von Biofilmen. An einer zerklüfteten mit Kalk verkrusteten Innenseite eines Trinkwasserrohres kann sich – im Gegensatz zu einem glatten sauberen Rohr – deutlich leichter der für Legionellenwachstum verantwortlich Biofilm bilden.

Die Maßnahmen der thermischen Legionellenprophylaxe greifen nicht, wenn die Wärmetauscher-Oberflächen verkalken. Die für die Legionellenprophylaxe vorgeschriebene Temperatur kann von einem verkalkten Wärmetauscher nur schwer oder gar nicht erreicht werden. Durch Kalk teilverschlossene Rohre lassen keine Legionellenprophylaxe in entlegenen Winkeln des Rohrsystems zu, weder thermisch noch chemisch. Denn dort, wo Hitze nicht hinströmen kann, kann auch keine Desinfektion wirken.

Achtung: Laut Merkblatt der Bundesinnung zu Trinkwasserhygiene (TWV) hat vernachlässigte Hygiene rechtliche Folgen. Jede dadurch verursachte Krankheit zieht rechtliche Folgen für Vermieter, Betreiber, Planer und Installateur nach sich. Es besteht eine Meldepflicht bei Verdacht auf Legionelleninfektion (wird wie Seuche behandelt). Der Verursacher muss vom Gesetz her ermittelt werden.

Allgemeines zum Unternehmen

Wie lauten die WATERCryst-Garantiebestimmungen?

1. Die Garantie wird dann gewährt, wenn innerhalb von vier Wochen nach Einbau des BIOCAT Kalkschutzgerätes die vollständig ausgefüllte Garantiekarte an die WATERCryst Wassertechnik GmbH & Co. KG (Messerschmittweg 26, A-6175 Kematen i.T.) zurückgesandt wird. Mit der Zusendung erklären Sie Ihre Zustimmung zu den Garantie-Bestimmungen.

2. Die Garantie tritt mit dem Datum des fachgerechten Einbaus der BIOCAT Kalkschutzanlage in Kraft.

3. WATERCryst garantiert, dass das Gerät zum Zeitpunkt des Einbaus frei von Material-, Konstruktions- und Herstellungsfehlern ist.

4. Diese Garantie gilt ausschließlich für Material-, Konstruktions- und Herstellungsfehler. Bei ordnungsgemäßer Verwendung der Kalkschutzanlage garantiert WATERCryst die Verminderung neuer Kalkablagerungen gemäß den Prüfanforderungen des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfachs).

5. Montagearbeiten, Reparaturen und Wartungen müssen von einem fachkundigen Installateur vorgenommen werden. Für Mängel oder Schäden, die aus der Nichteinhaltung oder Missachtung unserer allgemeinen Sicherheitshinweise, Einbaubedingungen oder Betriebsbedingungen entstehen, haftet WATERCryst nicht.

6. Die Erfüllung des Garantieanspruches erfolgt nach Ermessen von WATERCryst entweder durch Reparatur, Austausch defekter Teile oder Umtausch der gesamten BIOCAT Kalkschutzanlage durch den WATERCryst Kundendienst oder durch einen von WATERCRYST beauftragten Fachinstallateur.

7. Die Vornahme von Garantieleistungen führt weder zu einer Verlängerung noch zu einem Neubeginn der Garantiefrist. Die Inanspruchnahme von Garantieleistungen kann nur dann erfolgen, wenn im Garantiefall sowohl der vollständig ausgefüllte Garantieschein als auch der Kaufnachweis (Händlerquittung, Rechnung) vorgelegt werden.

WICHTIG: Die Inanspruchnahme von Garantieleistungen kann nur dann erfolgen, wenn im Garantiefall sowohl der vollständig ausgefüllte Garantieschein als auch der Kaufnachweis (Händlerquittung, Rechnung) vorgelegt werden.

Was bedeutet der Name WATERCryst?

Unser Firmenname WATERCryst [wɔ:təkrist] findet seinen Ursprung in den Worten Water (Wasser) und Crystal (Kristall).

Wie lautet die Postanschrift der Zentrale in Deutschland?

WATERCryst Wassertechnik GmbH & Co. KG
Elsa-Brandström-Straße 31
D-42781 Haan

Wie lautet die Postanschrift der Niederlassung in Österreich?

WATERCryst Wassertechnik GmbH & Co. KG
Messerschnittweg 26
A-6175 Kematen in Tirol 

Fragen zu den BIOCAT Geräten

Was ist der Unterschied zwischen BIOCAT und anderen Kalkschutzgeräten?

Kalkschutz-Geräte anderer Hersteller wirken mittels elektrischer, magnetischer oder elektro-magnetischer Kräfte auf das zu behandelnde Wasser und seine Inhaltsstoffe ein und verändern es.

Bei der chemischen Wasserenthärtung z.B. werden dem Trinkwasser die Härtebildner Kalzium und Magnesium, die Sie zum Leben brauchen, entzogen und in Natrium getauscht. Daher das Wort "Ionentauscher". Um Ihr Rohrleitungssystem aus Kupfer oder verzinktem Stahl vor Korrosion zu schützen, müssen Sie möglicherweise Ihr Wasser durch "Salz-Dosierung" stabilisieren. Für diese Ionentauscher benötigen Sie je nach Härtegrad und Wasserverbrauch pro Person und Jahr ca. 25 kg Salz, die Sie dem Trinkwasser zufügen. Außerdem sind die Ionentauscher nicht beliebig einsetzbar, da bei Ihrer Nutzung die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten werden müssen.

Eine von Medizinern nicht gern gesehene Erhöhung der Natriumaufnahme sowie eine Erhöhung der Salzbelastung der Gewässer geht damit einher. Um den Hygieneanforderungen der Trinkwasserverordnung zu genügen, müssen Ionentauscher einmal jährlich gereinigt und gewartet werden, da sonst Verkeimung droht.

Bleibt durch den Einsatz von BIOCAT Kalkschutzgeräten die Wasserqualität erhalten?

Da BIOCAT Kalkschutz ohne den Zusatz von Chemie auskommt, bleibt das Wasser in seiner natürlichen Form erhalten. Das aus gesundheitlichen und geschmacklichen Gründen erwünschte Calcium bleibt im Trinkwasser, die Wasserhärte wird nicht verändert. Das heißt auch, dass für technische Geräte, bei denen eine Voll- oder Teilentsalzung vorgeschrieben ist, BIOCAT nicht angewandt werden kann (gewerbliche Spülmaschinen, Dampfgarer in Großküchen).

BIOCAT Kalkschutzgeräte fügen dem Lebensmittel Trinkwasser nichts hinzu und entnehmen keine wichtigen Mineralien. Ihr Trinkwasser bleibt somit in seiner natürlichen Qualität voll erhalten. BIOCAT Anlagen geben keine chemischen Stoffe an das Wasser ab.

Was ist der Unterschied zwischen einem BIOCAT KS- und einem WS-Gerät?

Unsere BIOCAT Vollschutzlösung, das KS-Gerät, kann hinter dem Wasserzähler und der Hauswasserstation in jedem Haus eingebaut werden.

Das BIOCAT WS schützt die Wassererwärmungsanlage vor dem Verkalken. Der Anlagenschutz wird in die Umgehungsleitung des Warmwasserbereiters eingebaut, um diesen und die Warmwasserversorgung vor Verkalken zu schützen. Bei dem Anlagenschutz handelt es sich um eine äußerst effektive Lösung, welche da wirkt, wo das Kalkproblem am größten ist, im Warmwasser.

Wo kann ein BIOCAT Gerät überall eingebaut werden?

Durch seine kompakte Bauweise schützen BIOCAT Kalkschutzgeräte Ihre hauswassertechnischen Anlage auf kleinsten Raum.

Der nachträgliche Einbau von BIOCAT Anlagen ist einfach. Sie benötigen lediglich eine Steckdose in der Nähe für die thermische Desinfektion und einen Abfluss. Da das BIOCAT Kalkschutzgerät unter Druck das Wasser zurückspült, kann der Abfluss auch in einigen Metern Entfernung liegen. Eine zusätzliche Hebeanlage, wie Sie es vielleicht von anderen Geräten gehört haben oder kennen, ist nicht nötig.

BIOCAT Kalkschutzgeräte sind in verschiedenen Größen erhältlich, je nach Ihrem Anforderungsprofi im Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus.

Wie funktioniert das BIOCAT Gerät?

Im Innern des BIOCAT Gerätes befindet sich die Katalysatorkartusche, die von Frischwasser durchströmt wird. Im Wasser befindlicher Kalk formt sich an der Oberfläche des Katalysatorgranulats zu einem Mikro-Kalkkristall, der an das Wasser abgegeben wird.

Die Kalkkristalle verteilen sich im gesamten Leitungssystem weiter und bilden selbst wieder Kristallisationszentren. Sie können sich nun nicht mehr an den Innenseiten der Rohre anlagern. Rohre und Wärmetauscher bleiben frei von Ablagerungen. Die Mikro-Kalkkristalle werden mit dem Wasser ausgeschwemmt.

Weitere Details siehe unter: BIOCAT WIRKPRINZIP

Können BIOCAT Geräte vorhandene Kalkablagerungen in der hauswassertechnischen Anlage abbauen?

Bereits vorhandene Verkrustungen an Rohrleitungssystemen und Warmwasserbereitern werden durch BIOCAT Geräte nicht abgetragen. Nach dem Einbau des Gerätes werden weitere Kalkablagerungen nachhaltig gestoppt. BIOCAT Kalkschutz saniert keine Rohrleitungen.

Welche Betriebskosten fallen beim BIOCAT Kalkschutzgerät KS 3000 an?

Unsere praxisbewährten Kalkschutzgeräte arbeiten vollautomatisch und wartungsfrei und werden von uns fachgerecht eingebaut. Es genügt alle fünf Jahre einen Service durchführen zu lassen. Dabei wird die mit Katalysatorperlen gefüllte Kartusche getauscht. Im Gegensatz zu BIOCAT muss bei eingesetzten Ionentauschern in regelmäßigen Intervallen das Kunstharz mit Salz regeneriert werden, das anschließend ins Abwasser gelangt. Bei den Dosieranlagen ist ebenfalls eine regelmäßige Wartung unbedingt notwendig bzw. müssen in bestimmten Intervallen die Dosierbehälter geprüft und gewechselt werden. In beiden Fällen müssen Salz bzw. Chemikalien eingekauft und gelagert werden.

Berechnungsbeispiel:

Strom p.a. 19,38 €
Wasser p.a. 3,14 €
Ersatzkartusche p.a. 57,00 €
------------------------------------------------------------------------------------
79,52 EUR Gesamtkosten/Jahr

(bei 20 ct./kWh Stromkosten u. 3,00 EUR/qm Wasser- und Abwasserkosten)

Was ändert sich durch den Einsatz der BIOCAT Anlage?

Die BIOCAT Kalkschutzanlage wurde in Ihrem Trinkwassersystem installiert, um Reparatur- und Sanierungskosten durch das Verkalken von Rohren, Wärmetauschern, Warmwasserspeichern und Absperrventilen im Hauswassersystem maßgeblich zu reduzieren.

An der Zusammensetzung des Wassers ändert sich nichts. Nach wie vor befindet sich die gleiche Menge Kalk im Wasser, jedoch mit dem Unterschied, dass sich der Kalk im Trinkwassersystem nicht mehr in Rohrleitungen und an Wärmetauschern festsetzen kann.

Warum muss ich die Granulatkartusche alle fünf Jahre wechseln - unabhängig von der Wassermenge?

In der Kartusche befindet sich das sogenannte Katalysatorgranulat. Ein Katalysator beschleunigt Prozesse ohne sich dabei selbst zu verbrauchen. Beim Kartuschentausch wird auch ein Hygieneservice durchgeführt, dabei werden auch alle im Gerät befindlichen Dichtungen ausgetauscht. Das Katalysatorgranulat wird zwar durch die thermische Desinfektion, die alle 4 Tage stattfindet regeneriert, doch können im Frischwasser befindliche Mikropartikel die Oberfläche des Granulats zusetzen und die Wirkung beeinträchtigen. Der fällige Granulattausch wird durch eine rote Leuchtdiode angezeigt.

Was bedeutet es, wenn ein BIOCAT Kalkschutzgerät DVGW-zertifiziert ist?

Dass ein BIOCAT Kalkschutzgerät von WATERCryst perfekt funktioniert, belegt – innerhalb Deutschlands – das Baumusterprüfzertifikat vom DVGW. Die Anlage ist nach W512 und W510 zertifiziert, was bedeutet, dass nicht nur die Druck- und Temperaturbeständigkeit, Hygiene und Wartungsfreundlichkeit sondern auch die Kalkschutzwirksamkeit gewährleistet ist.

Was bedeutet es, wenn ein BIOCAT Kalkschutzgerät ÖVGW-zertifiziert ist?

Die ÖVGW-Qualitätsmarke Wasser zeigt laut der Österreichischen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches an, dass unsere 23 BIOCAT KS- und WS-Seriengeräte (KS 3000 bis KS 5D, WS 1 bis WS 12) über eine allfällige Normkonformität hinaus in Bezug auf Konstruktion und Ausführung, insbesondere Betriebssicherheit, Umweltverträglichkeit, wirtschaftliche Energieausnützung und gebrauchsgerechte Handhabung in allen Teilen dem jeweiligen Stand der Technik und den Vorgaben der einschlägigen Qualitätsstandards (Prüfrichtlinien) entsprechen.

Fragen zum KALKSTOPP-EI

Wofür brauche ich ein KALKSTOPP-EI?

Das KALKSTOPP-EI arbeitet mit der bewährten WATERCryst-Katalysator-Technologie nach dem Vorbild der Natur. Die im Wasser gelösten Calzium- und Carbonat-Ionen bilden bei diesem Verfahren kleinste Kalkkristalle, welche sich nicht mehr an der Espresso-, Kaffeemaschine oder dem Wasserkocher anlegen.

  • dem Trinkwasser wird nichts hinzugefügt und keine Mineralstoffe entnommen
  • die Wasserhärte wird nicht verändert
  • das KALKSTOPP-EI ist temperaturbeständig bis 200 Grad Celsius
Was muss ich bei der Anwendung des KALKSTOPP-EI beachten?

Das KALKSTOPP-EI darf ausnahmslos nur im Haushaltsbereich eingesetzt werden. Es ist für einen durchschnittlichen Kaffeeverbrauch von bis zu 10 Tassen pro Tag ausgelegt, kann aber auch im Wasserkocher angewendet werden.

Reinigen und entkalken Sie Ihre Kaffee- und/oder Espressomaschine gemäß der Bedienungs- und Wartungsanleitung des Herstellers. Hängen Sie das KALKSTOPP-EI einfach in den Wassertank Ihrer Maschine. Vor der ersten Anwendung sollte es für 10 Minuten lang im Wasser aufgekocht werden.

Je nach Kalkhaltigkeit des Wassers wird die Neuverkalkung Ihrer Maschine deutlich verzögert, ebenso die Lebensdauer von Ventilen, Heizungssteuerungen und anderen wichtigen Funktionselementen.

Wie lange kann des KALKSTOPP-EI angewendet werden?

Die Funktionsdauer beträgt – unabhängig von der Wasserhärte bei ordnungsgemäßem Gebrauch und regelmäßigem Aufkochen (aus Hygienegründen das KALKSTOPP-EI einmal pro Woche für 10 Minuten aufkochen) – bis zu fünf Jahre.

Schützt das KALKSTOPP-EI auch meinen Wasserkocher vor Verkalkung?

Sie können das KALKSTOPP-EI auch zum Schutz ihres Wasserkochers vor Kalkbildung verwenden. Legen oder hängen Sie es dazu in den Wassertank und kochen Sie das KALKSTOPP-EI einfach mit.

Besonders gut wirkt das KALKSTOPP-EI, wenn Sie den Wasserkocher nach dem Entleeren mit kaltem oder lauwarmem Wasser kurz nachschwenken. Das Ei sollten Sie ab und zu einfach mit einem Tuch abwischen, um seinen Glanz zu erhalten.

Welche Pflegehinweise gibt es?

Für eine gleichbleibend optimale Kalkschutzwirkung ist es wichtig, das KALKSTOPP-EI einmal pro Woche für 10 Minuten aufzukochen, wenn es in Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten zum Einsatz kommt.

Geben Sie das KALKSTOPP-EI nicht in die Geschirrspülmaschine und bringen Sie es nicht mit Reinigungs- oder Entkalkungsmitteln (Säuren und Essig) in Verbindung.

Pflegehinweise

Worauf sollte ich nach dem Einbau eines BIOCAT Gerätes im Haushalt achten?

Bitte verändern Sie nach Einbau unserer BIOCAT Anlage nie den Härtebereich Ihrer Kaffee-, Wasch- oder Geschirrspülmaschine. Beachten Sie bitte stets die Gebrauchsanweisungen des Herstellers.

Muss ich immer noch meine Oberflächen putzen?

Wo Wasser verdunstet bleiben Mineralien zurück, die als Staub liegen bleiben. Der Staub lässt sich leicht wegwischen. Bleibt dieser zu lange liegen, verkrustet er wieder. Kalk ist nur ein Teil aus dem Wasser, der auf Oberflächen liegen bleibt. Auch Seifenreste und Hautschuppen wie auch andere im Wasser befindliche natürliche Mineralien, lagern sich auf den Oberflächen im Bad ab. Schützen Sie Ihre Oberflächen, indem Sie mit kaltem Wasser nachspülen und ein Tuch oder für die Dusche einen Wischer mit Gummilippe nutzen. Nur so vermeiden Sie Ablagerungen.

BIOCAT bewahrt Sie nicht vor der Pflege Ihrer Oberflächen in Küche und Bad. Auch ein klassischer Entkalker tut dies nicht!

Wie sollten Oberflächen am besten gereinigt werden?

Nach dem Einbau eines BiIOCAT Kalkschutzgerätes sollten Kalkrückstände nur noch mit einem weichen Baumwolltuch oder einer Gummilippe abgezogen werden. Für das Entfernen von Seifenrückständen und anderen Flecken benötigen Sie nach wie vor ein handelsübliches Spülmittel.

Verzichten Sie zukünftig bitte auf Microfasertücher, Stahlschwämme und scharfe Scheuermittel! Diese rauhen die Oberfläche auf.

Wie verhindere ich Kalk im Wasserkocher?

Den Wasserkocher nach dem Gebrauch kurz mit kaltem Wasser ausspülen, um die Oberflächentemperatur unter 80 Grad Celsius zu bringen. Dadurch wird der Verkalkungsprozess wesentlich eingeschränkt.


Was ist beim Umgang mit Kaffeemaschine oder -vollautomat zu beachten?

Kaffeemaschinen und -vollautomaten sind vom Funktionsprinzip her Wasserverdampfungsanlagen. Es bleiben Mineralien im Bereich des Heizelements zurück. Daher sollte die Maschine trotzdem regelmäßig (zwischen 4 und 8 Wochen) entkalkt werden. Bitte beachten Sie stets die Reinigungsintervalle und Herstellerangaben.


Benötige ich zusätzlich zum BIOCAT Kalkschutzgerät noch Enthärter/Weichspüler für die Waschmaschine?

Sie können in Zukunft auf zusätzliche Enthärter und Kalkschutzprodukte verzichten. In handelsüblichem Waschmittel ist außerdem seit 1970 Wasserenthärter enthalten. Bitte beachten Sie die Dosierungsanleitung Ihres Waschmittels. Die Menge an Weichspüler kann in den meisten Fällen reduziert werden.

 
Was muss ich nach dem Einbau von BIOCAT beim Gebrauch einer Geschirrspülmaschine beachten?

Da BIOCAT Geräte das Wasser in seiner natürlichen Zusammensetzung belassen und keine Mineralien aus dem Wasser entnehmen, sollten Sie auch weiterhin die Mengen an Geschirrspül-, Klarspülmitteln und Enthärtersalz für den Reinigungsprozess verwenden.

Sie können jetzt auf teure Geschirrspülreiniger verzichten. In den handelsüblichen Tabs und im Pulver ist, wie im Waschmittel, bereits Wasserenthärter enthalten. Manche Kunden verzichten sogar auf das Nachfüllen des Salzes. Bitte beachten Sie trotzdem die Gebrauchsanweisungen des Herstellers.

Warum sammeln sich trotz BIOCAT Gerät Kalkrückstände an Perlatoren und Sieben?

In den ersten acht bis 12 Wochen nach Inbetriebnahme können sich Kalkrückstände an den Strahlreglern (Perlatoren) bzw. Sieben sammeln. Dieser Kalk wird aus der Rohrleitung ausgespült. Bitte alle vier bis acht Wochen reinigen!

Welche Pflegehinweise gibt es für Armaturen?

Armaturen sollten nach einer gründlichen Reinigung nur noch alle zwei bis drei Tage mit einem weichen Baumwolltuch abgerieben werden.


Wie verhindere ich am besten die Kalksteinbildung am Duschkopf?

Am Duschkopf hängengebliebene Wassertropfen verdunsten und bilden Kalkrückstände an den Auslassdüsen. Wischen Sie alle zwei bis drei Tage mit der Hand oder einem weichen Baumwolltuch über den Duschkopf. Das verhindert die Kalksteinbildung.

Warum sind nach wie vor Flecken auf den Fliesen, obwohl ich ein BIOCAT Gerät eingebaut habe?

Überall, wo Wasser verdunstet, bleiben Mineralstoffe zurück und führen zu Kalkflecken. Der Einsatz von BIOCAT Geräten erspart Ihnen nicht das Putzen – macht es Ihnen aber um ein Vielfaches leichter!

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