Inbetriebnahme BIOCAT KS 5D in Krankenhaus mit 370 Betten

Inbetriebnahme BIOCAT KS 5D in Krankenhaus mit 370 Betten

  • 17.06.2021

Effizienz trifft Verantwortung

Inbetriebnahme BIOCAT KS 5D in Krankenhaus mit 370 Betten

Das St. Vinzenz Hospital in Köln-Nippes hat Mitte Mai die neu installierte Kalkschutzanlage BIOCAT KS 5D in Betrieb genommen. Die chemiefreie Kalkschutztechnik von WATERCryst wird zukünftig das Haupthaus des überregionalen Krankenhauses mit jährlich rund 16.000 stationären Patienten zuverlässig vor Kalkschäden schützen. Eine weitere wichtige Funktion der neuen DVGW zertifizierten Kalkschutzanlage ist die Hygieneprophylaxe der zentralen Trinkwasserversorgung. Die Entscheidung für ein neues Kalkschutzsystem war notwendig geworden, nachdem die fortwährenden Reparatur- und Servicekosten für die bisherige Enthärtungsanlage betriebswirtschaftlich nicht mehr tragbar waren. Auch die nachhaltig ausgerichtete Unternehmensphilosophie hat die Entscheidung des Krankenhausmanagements für eine Techniklösung ohne Chemie maßgeblich beeinflusst.

 

Köln (D), 7.06.2021: Dieter Hellingrath, Leiter Bau und Technik des St. Vinzenz-Hospitals, freut sich über die reibungslose und schnelle Inbetriebnahme mit anschließender technischer Einweisung durch den WATERCryst Kundendienst. „Nach einer sehr intensiven Beratungs- und Planungsphase gemeinsam mit unserem technischen Betriebsdienst, der kaufmännischen Leitung und Hauswassertechnik-Experten haben uns die Vorteile der chemiefreien Kalkschutztechnik mit BIOCAT überzeugt, in erster Linie betriebswirtschaftlich, aber auch mit Blick auf unsere umfassende Krankenhaushygiene“, so der technische Leiter.
„Der Mensch in guten Händen. Dieser Leitsatz prägt unser Handeln, und beschreibt zugleich die Verantwortung, die wir für unsere Patienten haben. Trinkwasserhygiene verstehen wir dabei als einen wichtigen Beitrag in unserem steten Bemühen um höchstmögliche Patientensicherheit“.
Kalkablagerungen in Rohrleitungen sind ein Nährboden für Biofilme, die ursächlich für die Vermehrung von Legionellen verantwortlich sind. Mit BIOCAT wird nicht nur Kalksteinbildung wirksam verhindert,  auch weitere technische Alleinstellungsmerkmale wie z.B. hochwertige Materialien aus Edelstahl und Rotguß sowie durchdachte Schutzfunktionen sorgen für Hygiene und Sicherheit.

Langfristig kalkulierbare Betriebskosten und keine chemische Trinkwasserveränderung

Zu Beginn der Planungen stand die Frage im Mittelpunkt, ob die defekte Enthärtungsanlage wieder durch einen neuen Ionentauscher ersetzt, oder ob zukünftig eine alternative Kalkschutztechnik zum Einsatz kommen soll. Die Anforderungen an das neue System waren klar. „Wir haben in unserem Haupthaus einen jährlichen Wasserverbrauch von etwa 17.500 m3, eine Rohwasserhärte von 20°dH und unterliegen als Krankenhausbetreiber der Anzeige- und Dokumentationspflicht, wenn wir die Trinkwasserqualität nachteilig durch Zugabe von Salz verändern“, beschreibt Dieter Hellingrath die zentralen Vorgaben.

Direkter Systemvergleich als transparente Bewertungsgrundlage

Für die kaufmännische Leitung des St. Vinzenz-Hospitals war auch der direkte Anschaffungs- und Betriebskostenvergleich zwischen den zwei denkbaren Techniklösungen ein wichtiger Aspekt. Torsten Schmidt, Verkaufsleiter bei WATERCryst, hat sein betriebswirtschaftliches Know-how in die Beratungen mit eingebracht. „Unter Berücksichtigung der Anschaffungskosten, Kosten für die Inbetriebnahme, Strom- und Wasserbrauch sowie die notwendigen Wartungs- und Inspektionstermine lassen sich für unsere Kunden belastbare Zahlen errechnen, die einen direkten und transparenten Systemvergleich möglich machen“, so der SHK-Experte von WATERCryst. „Ein extremer Kostentreiber ist bei Ionentauschern natürlich der Salzbedarf. Für eine Kalkschutzanlage dieser Größenordnung müssen Sie jährlich mit etwa neun Tonnen Salz und über 1.000 m3 Spülwasser als Betriebsmittel rechnen. Demgegenüber erfordert das WATERCryst Granulat nur einen Austausch alle fünf Jahre und überzeugt mit einem geringen Spülwasserverbrauch von nur 67 m3 im Jahr“.

Trotz der höheren Anschaffungskosten einer BIOCAT Kalkschutztechnik ließ sich darlegen, dass die Differenz der Betriebskosten im direkten Vergleich so deutlich ist, dass sich die Investition in die chemiefreie Alternative bereits nach sechs Jahren für das Krankenhaus bezahlt haben wird.

Hinzu kommen weitere Vorteile wie die langlebige Materialqualität, kein Betriebsaufwand und keine benötigte Lagerfläche für Betriebsmittel. „Wir freuen uns sehr, dass sich das St. Vinzenz-Hospital im Sinne der Patienten und der Umwelt für die ökologische Kalkschutztechnik BIOCAT entschieden hat“, so Schmidt.

 

Hintergrund WATERCryst Wassertechnik GmbH [&] Co. KG

Das Technologieunternehmen WATERCryst gehört zu den führenden Anbieter für chemiefreien Kalkschutz. Auf Grundlage des natürlichen Wirkprinzips der Biomineralisierung (Kalkkristallbildung) entwickelten die Tiroler Wissenschaftler Dr. Leiter und Dr. Walder vor über 20 Jahren eine zuverlässige Kalkschutzlösung für die Trinkwasser-Installation. Die Katalysator-Technologie schützt die Haustechnik und sichert eine effiziente Energieübertragung. Über 65 Mitarbeitende sind heute in Österreich und Deutschland tätig. Das Unternehmen produziert die Kalkschutzgeräte im eigenen Werk.

Zahlreiche Referenzanlagen sind europaweit in Betrieb. Kunden wie PUMA in Herzogenaurach, das Radisson Blue Hotel in Köln, dm drogeriemarkt in Karlsruhe, das Max-Planck-Institut in München oder die Center Parcs in Leutkirch im Allgäu vertrauen bereits auf den wirksamen Kalkschutz. Kalkschutzsysteme von WATERCryst eignen sich für den privaten und gewerblichen Objektbau, kommunale Einrichtungen und Wohnungsanlagen.

  

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