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Wir sorgen
für Aufklärung!

Vor- und Nachteile vorhandener Kalkschutzverfahren.

Verfahren 1 – Dosierung von Mono- und Polyphosphaten

Bei der Dosierung kann mit kleinsten Phosphatmengen die etwa hundertfache Menge an Härtebildnern stabilisiert werden. Die Härtestabilisierung geschieht nicht durch eine chemische Umsetzung, sondern durch eine Ablagerung der Polyphosphate an der Oberfläche der Härtebildner.

+ DVGW Baumusterprüfzertifizierungen liegen vor

verändert die Trinkwasser-Zusammensetzung durch Zugabe von Phosphat

Anwendungsgrenzen bei langen Verweilzeiten

belastet die Umwelt (Eutrophierung)

Verfahren 2 – Enthärtung durch Ionentauscher

Ionentauscher oder Ionenaustauscher sind Materialien, mit denen gelöste Ionen durch andere Ionen gleicher Ladung (positiv oder negativ) ersetzt werden. Die auszutauschenden Ionen werden am Ionentauschermaterial gebunden. Für die Spülvorgänge wird Wasser benötigt, das von Calcium-Kationen frei ist, die sonst zur Bildung von Kalkflecken führen würden. Wenn der Ionentauscher erschöpft und vollständig mit Calcium-Kationen gesättigt ist, muss er regeneriert werden. Das geschieht dadurch, dass man die gebundenen Calcium-Kationen durch das Angebot einer möglichst hoch konzentrierten Lösung von Natriumchlorid (Kochsalz) wieder verdrängt. Man bezeichnet diesen Vorgang als Regeneration eines Austauschers.

+ DVGW Baumusterprüfzertifizierungen liegen vor


+ optimaler Kalkschutz bis 0 Grad dh (deutsche Härte)

verändert die Trinkwasser-Zusammensetzung (Tausch v. Calcium u. Magnesium gegen Natrium
)

Ionentauscher können den Härtegrad maximal um 20 Grad dH (deutsche Härte) reduzieren

Verfahren 3 – geprüfte elektro-physikalische Trinkwasserbehandlungen

+ DVGW Baumusterprüfzertifizierungen liegen vor

+ keine Veränderung der Trinkwasser-Qualität

+ optimaler Kalkschutz bis mindestens 60 Grad Celsius

+ keine Belastung der Umwelt

– Austausch der Behandlungseinheit nach Wasserverbrauch

Verfahren 4 – heterogene Katalyse

DVGW Baumusterprüfzertifizierungen für alle BIOCAT KS-Seriengeräte (KS 3000 bis KS 5D)

optimaler Kalkschutz bis mindestens 80 Grad Celsius

keine Veränderung der Trinkwasser-Zusammensetzung

keine Belastung der Umwelt


+ Kalkschutz auch für Plattenwärmetauscher und Edelstahl-Wellrohre


+ Austausch des Katalysatorgranulats nach fünf Jahren unabhängig vom Wasserverbrauch

Verfahren 5 – Nicht geprüfte alternative Trinkwasserbehandlung

+ keine Veränderungen der Trinkwasser-Zusammmensetzung


+ keine Belastung der Umwelt


kein wissenschaftlich nachvollziehbarer Kalkschutz, da kein Wirksamkeitsnachweis

nicht geprüft, keine reproduzierbaren Ergebnisse




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